Heute werden komplexe Umweltprobleme von disziplinorientierten Fachleuten mit einer mehr oder weniger guten Zusatzausbildung bearbeitet. Die Zukunft erfordert neben den Fachspezialistinnen bzw. Fachspezialisten interdisziplinär gebildete Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschafter, die in der Lage sind, Probleme aus verschiedenen Fachbereichen zu integrieren. Diese Aufgaben können nur durch die Vernetzung von Fachdisziplinen im Team gelöst werden.
Absolventinnen der Studienrichtung Umweltsystemwissenschaften sollen in der Lage sein, das Wissen aus mehreren Disziplinen unter Einschluss ihres eigenen Fachschwerpunktes einer globalen Gesamtbeurteilung zu unterziehen. Sie können - gemeinsam mit anderen - Strategien zur Lösung und Vermeidung von Umweltproblemen entwickeln. Wir erwarten Betätigungsfelder in allen Gebieten, in denen die Absolventinnen und Absolventen der gewählten Schwerpunkte (das heißt als Chemikerinnen bzw. Chemiker, Geographinnen bzw. Geographen,...) eingesetzt werden, wobei diese zusätzlich in der Lage sind, in folgenden Bereichen entscheidend mitzuarbeiten:
- Forschung und Lehre in umweltbezogenen Bereichen der Wissenschaft
- Beratung und Betreuung von Umweltschutzeinrichtungen bei Gemeinden, Bezirken, Ländern und Bund.
- Leitung und Mitarbeit bei Forschungsvorhaben und Umweltverträglichkeitsprüfungen.
- Mitwirkung bei Entwurf, Aufbau, Betrieb, Auswertung und Interpretation von Umweltbeobachtungssystemen
- Mitwirkung bei der Planung und Entwicklung umweltschonender Produkte und Produktionsformen
- Medienarbeit und Lehre an Schulen und Weiterbildungseinrichtungen.
- Mitarbeit in allen anderen Bereichen, in denen Fachwissen gepaart mit ökologischem Verständnis gefragt ist.
- Darüber hinaus beinhaltet das Berufsbild auch Aufgaben des Projektmanagements außerhalb des Umweltbereiches.





Umweltsystemwissenschaften
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