Die Grundidee der Studien Umweltsystemwissenschaften (USW) mit Fachschwerpunkt ist es, aufbauend auf eine fundierte fachspezifischen Ausbildung die Grundlagen und Methoden weiterer Disziplinen zu erlernen und zwischen diesen herzustellen. Es geht dabei nicht nur um die Analyse der einzelnen Elemente eines Systems, sondern insbesondere um die Vernetzung dieser Elemente untereinander und um Verständnis für die Dynamik und Komplexität von Umwelt, und Gesellschaft.
BWL
Bachelorstudium Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Betriebswirtschaft
Die Absolventinnen und Absolventen des Studiums mit diesem Fachschwerpunkt erlangen einschlägiges Fachwissen in der Betriebswirtschaft und erwerben darüber hinaus die Fähigkeiten, mit Spezialistinnen und Spezialisten anderer Fachrichtungen erfolgreich zusammenzuarbeiten sowie interdisziplinäre Teams zu koordinieren beziehungsweise verschiedene Wissensgebiete zu vernetzen. Nicht zuletzt wird in diesem Studium Sozialkompetenz durch kommunikationsfördernde Lehreinheiten trainiert, in denen Studierende unterschiedlicher Studienrichtungen gemeinsam an Fragestellungen arbeiten.
Die Absolventinnen und Absolventen zeichnen sich durch die Integration folgender Kompetenzfelder besonders aus:
- ein Grundverständnis der Rahmenbedingungen einzelwirtschaftlichen Handelns, das sie in die Lage versetzt,kompetent mit Spezialistinnen und Spezialisten dieser Felder zu kooperieren und bei ihren eigenen Entscheidungen den Maßstab des common good zu berücksichtigen.
- die Fähigkeit, das Handwerkszeug der Disziplin auf unterschiedliche Aufgabestellungen anzuwenden.
- Sozialkompetenz: Lösungen im Organisationskontext und im Beziehungskontext von Märkten sind immer nur umsetzbar, wenn sie von Menschen akzeptiert und getragen werden. Führungskräften und qualifizierten Spezialistinnen und Spezialisten kommt vor allem die Aufgabe zu, Interessen unterschiedlicher Stakeholder zu koordinieren.
- Lernfähigkeit auf Basis einer soliden Kenntnis der Grundlagen des Faches: Wegen der raschen Abfolge von am Markt nachgefragten Sachkompetenzen kommt es hier darauf an, die Grundannahmen, Methoden und Argumentationsmuster der Disziplin zu vermitteln und die Bereitschaft zu stimulieren, lebenslang neue Erkenntnisse zu erwerben.
- die Fähigkeit, ethische Positionen zu erkennen, zu beziehen und zu argumentieren.
Die Betätigungsfelder der Absolventinnen und Absolventen liegen überall dort, wo Betriebswirtinnen und Betriebswirte eingesetzt werden, wobei diese zusätzlich in der Lage sind, in den Bereichen umweltbezogene Forschung und Lehre, Betreuung und Beratung von Umweltschutzeinrichtungen, Projektmanagement, Umweltverträglichkeitsprüfungen,Energiewirtschaft, Planung und Entwicklung umweltschonender Produkte und Verfahren zu arbeiten. Des Weiteren können die USW-Betriebswirtin bzw. der USW-Betriebswirt ihre Fähigkeiten dann speziell in das zunehmend an Bedeutung gewinnende Konzept des integrierten Managements einbringen.
Magisterstudium Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Betriebswirtschaft
Das sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Magisterstudium mit diesem Fachschwerpunkt baut auf dem Bakkalaureatsstudium mit gleichem Fachschwerpunkt auf. Demzufolge treffen auch hier die für die allgemeine Beschäftigungsbefähigung formulierten Grundsätze zu. Im Vordergrund steht hier
jedoch ganz klar die Vertiefung des im Bakkalaureatsstudium erworbenen Fachwissens, der fachbereichsübergreifenden Betrachtungsweise und der systemhaften, integrierten Aufgabenlösung. Das Magisterstudium ist vertieft forschungsorientiert, fördert die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten und
insbesondere ein methodisch korrektes Herangehen an Problemlösungen. Es bietet auch gleichzeitig die Grundlage für die Lösung wirtschaftspraktischer Aufgaben. Die Fähigkeit zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten soll insbesondere durch das Verfassen einer Magisterarbeit nachgewiesen werden. Das Studium dient der wissenschaftlichen Ausbildung für gehobenes Spezialistentum und leitende
Tätigkeiten sowie für selbstständiges Unternehmertum in mannigfaltigen Einsatzfeldern des privaten, öffentlichen und halböffentlichen Sektors.
Chemie
Bachelorstudium Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Chemie
Außer den klassischen Betätigungsfeldern für Chemikerinnen und Chemiker in der chemischen und
pharmazeutischen Industrie existiert eine Vielzahl von neuen Aufgaben in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Sektor, wie z.B. in den Bereichen Ökologie und Umweltschutz, Umweltanalytik, Nutzung nachwachsender Rohstoffe, alternative Energieformen sowie in Sicherheit und Gesundheit. Diese neuen Aufgabenbereiche erfordern meist ein erweitertes Grundwissen in anderen Disziplinen sowie eine komplexe, vernetzte Denkweise, die in den Studien der USW neben der fundierten Fachausbildung eine zentrale Säule bilden.
Das naturwissenschaftliche Bachelorstudium USW mit Fachschwerpunkt Chemie an der Universität Graz hat neben der Vermittlung eines naturwissenschaftlichen Weltbildes mit den spezifischen Besonderheiten der „chemischen Denkweise“ das Hinführen zu interdisziplinärem Arbeiten zum Ziel. Gerade diese Ausbildung soll die Absolventinnen bzw. Absolventen dieses Studiums befähigen, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen unserer Gesellschaft in Bereichen wie Umwelt, Energie, Wirtschaft, Gesetzgebung
anzunehmen.
Typische Betätigungsfelder für Absolventinnen bzw. Absolventen im öffentlichen Dienst sowie als Angestellte oder Selbstständige in der Privatwirtschaft sind folgende:
- Umweltschutz
- Abfallwirtschaft
- Energiewesen
- Projektmanagement
- Aus- und Weiterbildung
- Consulting
Wesentliches Element im Bachelorstudium USW mit Fachschwerpunkt Chemie an der Universität Graz ist das
Konzept der forschungsgeleiteten Lehre. Die frühzeitige Einbindung der Studierenden in die aktuelle Forschung sowie ein umfassender und intensiver EDV-Einsatz sichern eine moderne und zeitgemäße Ausbildung der Chemikerinnen und Chemiker für Forschungs- und Leitungsfunktionen, einen hohen Anteil an praktischer Wissensumsetzung und die Qualifikation für einen Arbeitsmarkt, der weit über die nationalen Grenzen hinausreicht.
Magisterstudium Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Chemie
Das naturwissenschaftliche Magisterstudium Umweltsystemwissenschaften mit Schwerpunkt Chemie an der KFUG liefert neben einer vertieften Ausbildung im chemischen Bereich die Voraussetzung für die wissenschaftliche Bearbeitung umweltchemischer, interdisziplinärer Problemstellungen. Durch die Auswahl der gebundenen Wahlfächer ist eine Vertiefung oder weitere Spezialisierung in fachfremden Gebieten möglich. Einen wesentlichen Schwerpunkt des Studiums bildet die Magisterarbeit, die einen fächerübergreifenden und wissenschaftlichen Beitrag zu einem aktuellen Thema liefern soll.
Typische Betätigungsfelder für Absolventinnen und Absolventen im öffentlichen Dienst, in der Privatwirtschaft als Angestellte oder Selbstständige sind folgende:
- Forschung und Entwicklung
- Qualitätssicherung
- Umweltanalytik
- Umweltschutz
- Abfallwirtschaft
- Energiewesen
- Projektmanagement
- Aus- und Weiterbildung
- Consulting
Geographie
Bachelorstudium Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Geographie
Durch die interdisziplinäre Ausrichtung der geographischen Ausbildung wird sowohl die Behandlung der natürlichen wie auch der von Menschen beeinflussten Umweltstrukturen in integrativer Sicht ermöglicht. Absolventinnen bzw. Absolventen stehen an der Nahtstelle zwischen Naturwissenschaften einerseits und Sozial-, Kultur- und Wirtschaftswissenschaften andererseits und sind wertvolle Mitglieder im Team mit Ökologinnen und Ökologen, Soziologinnen und Soziologen, Ökonominnen und Ökonomen, Juristinnen und Juristen, Architektinnen und Architekten, Kultur- und Erdwissenschafterinnen und Kultur- und Erdwissenschafter. Die geographische Ausbildung trägt den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen durch Anwendungsorientierung in Forschung und Lehre Rechnung und vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten aufgrund der standortspezifischen Ressourcen und Strukturen in den Schwerpunkten Hydrologie und Hydrogeographie, Klimatologie und Klimageographie, Raumforschung und Regionalentwicklung sowie internationale Kultur- und Wirtschaftsräume.
Unterstützt wird diese Ausbildung durch die methodisch-technischen Schwerpunkte Geographische Fernerkundung, Geographische Informatik und Kartographie.
Der Wirkungsbereich von Absolventinnen und Absolventen des naturwissenschaftlichen Bachelorstudiums USW mit Fachschwerpunkt Geographie bezieht sich auf:
- die Erhebung und Erfassung von raumbezogenen Daten und Informationen bezüglich der naturräumlichen und sozioökonomischen Wirkfaktoren und deren Verflechtung,
- die methodisch und technisch adäquate Verarbeitung (Analyse/Darstellung/Bewertung) dieser Daten sowie auf
- die raumwirksame Umsetzung und Anwendung insbesondere im Sinne einer intakten Umwelt mit nachhaltig funktionierenden Systemen.
Aufgrund des interdisziplinären und integrativen Konzeptes der Ausbildung ist der Bereich der Berufsfelder sehr breitgestreut. Diese liegen somit in den speziellen Tätigkeitsfeldern des standortbezogenen Profils (Hydrologie, Klimatologie, Raumforschung und Regionalforschung sowie internationale Kultur- und Wirtschaftsräume), in den raumplanerischen (z.B. Landschafts-, Verkehrs-, Tourismus-, Stadt- und Regionalplanung) und technologiebezogenen Tätigkeiten (GIS, Fernerkundung, Kartographie). Darüber hinaus kommen Verwaltungs-, Management- und Entscheidungsebenen wie auch die Forschung und Lehre als zukünftige Tätigkeitsfelder in Frage.
Magisterstudium Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Geographie
Die fachliche Kompetenz der Absolventinnen und Absolventen des naturwissenschaftlichen Magisterstudiums Umweltsytemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Geographie liegt auch aufgrund der standortspezifischen Ressourcen und Strukturen in den Schwerpunkten Hydrologie und Hydrogeographie,
Klimatologie und Klimageographie, Raumforschung und Regionalentwicklung, sowie iinternationale Kultur- und Wirtschaftsräume. Unterstützt wird diese Ausbildung durch die methodisch-technischen Schwerpunkte Geographische Fernerkundung, Geographische Informatik und Kartographie.
Der Wirkungsbereich von Absolventinnen und Absolventen des naturwissenschaftlichen Magisterstudiums Umweltsystemwissenschaften mit Schwerpunkt Geographie bezieht sich über die beim Bakkalaureatsstudium genannten Kompetenzen hinaus auf die eigenverantwortliche Planung und
Projektierung sowie Abwicklung von interdisziplinären Projekten, wobei eine Spezialisierung auf bestimmte Anwendungsbereiche (im Sinne der standortspezifischen Module) erfolgt. Aufgrund des interdisziplinären und integrativen Konzeptes der Ausbildung ist der Bereich der Berufsfelder sehr breit gestreut und hängt von der schon im Bakkalaureatsstudium eingeschlagenen Spezialisierung ab, die im Magisterstudium
noch vertieft werden soll. Diese liegen somit ebenso in den speziellen Tätigkeitsfeldern des standortbezogenen Profils (Hydrologie, Klimatologie, Raumforschung und Regionalforschung sowie internationale Kultur- und Wirtschaftsräume), in den raumplanerischen (z.B. Landschafts-, Verkehrs-,
Tourismus-, Stadt- und Regionalplanung) und technologiebezogenen Tätigkeiten (GIS, Fernerkundung, Kartographie). Darüber hinaus kommen Verwaltungs-, Management- und Entscheidungsebenen wie auch die Forschung und Lehre als zukünftige Tätigkeitsfelder in Frage.
Physik
Bachelorstudium Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Physik
Studierende des Studiums mit diesem Fachschwerpunkt erhalten eine umfangreiche physikalische Grundausbildung und erwerben darüber hinaus die Fähigkeit, mit Spezialistinnen und Spezialisten verschiedener anderer Fachrichtungen erfolgreich zusammenzuarbeiten und Wissensgebiete zu vernetzen. Auf das erworbene fundierte physikalische Grundwissen kann in allen Teilbereichen der Physik, aber auch in anderen Naturwissenschaften und in der Technik aufgebaut werden. Außerdem werden sie darin geschult, an Probleme aller Art analytisch-logisch heranzugehen und sie zu lösen. Diese häufig als „physikalische Denkweise“ bezeichnete Kernkompetenz setzt sich aus einer Kombination von solidem naturwissenschaftlichen Wissen, methodisch-handwerklicher Stärke (experimentell, theoretisch und computertechnisch), hohem analytischen Denkvermögen und ausgeprägter Problemlösungsfähigkeit zusammen und wird durch die USW-immanente systemtheoretische und interdisziplinäre Ausbildung ideal verstärkt.
Das befähigt die Absolventinnen und Absolventen sowohl zur Ausübung facheinschlägiger Berufe als auch dazu, weit darüber hinaus, im technisch-wissenschaftlichen Bereich, in der umweltbezogenen Lehre und Forschung, in Umweltschutzeinrichtungen und in Einrichtungen, die sich mit Technologiefolgenabschätzung befassen, tätig zu werden. Sie wirken als Mitglieder interdisziplinärer Teams in den oben genannten Berufsfeldern als „universelle Problemlöser“ mit einer Befähigung, zur Vernetzung unterschiedlicher Disziplinen beizutragen.
Die Absolventinnen und Absolventen des naturwissenschaftlichen Bachelorstudiums mit Fachschwerpunkt Physik erhalten die inhaltliche Kernkompetenz in der Klimaforschung (abgedeckt durch entsprechende
Forschungsschwerpunkte an der Universität Graz), aber auch in Bereichen erneuerbarer Energieformen und
effizienter Energienutzung. Durch den modularen Aufbau des Studiums haben Studierende die Möglichkeit, auch andere inhaltliche Schwerpunkte zu setzen.
Magisterstudium Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Physik
Das naturwissenschaftliche Magisterstudium Umweltsystemwissenschaften mit dem Fachschwerpunkt Physik baut auf dem Bakkalaureatsstudium mit gleichem Fachschwerpunkt auf. Dementsprechend treffen auch hier die für die allgemeine Beschäftigungsbefähigung dort formulierten Grundsätze zu. Das Magisterstudium ist
jedoch stärker forschungsorientiert, vertieft und ergänzt das im Bakkalaureatsstudium erworbene Fachwissen, fördert die Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten und zur Planung und Durchführung interdisziplinärer Projekte. Spätestens in der Magisterarbeit stellen die Absolventinnen und Absolventen diese Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten unter Beweis.
Dadurch sind Absolventinnen und Absolventen des naturwissenschaftlichen Magisterstudiums Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Physik befähigt, umweltrelevante wissenschaftliche Forschung zu betreiben, innerhalb interdisziplinärer Projekte selbstständig zu arbeiten und integrativ tätig zu werden sowie Führungspositionen zu übernehmen. Die Berufsfelder einer Magistra bzw. eines Magisters USW mit Fachschwerpunkt Physik umfassen neben dem wissenschaftlichen auch den öffentlichen Bereich wie etwa Umweltschutzeinrichtungen.
VWL
Bachelorstudium Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Volkswirtschaft
Das Studium mit diesem Fachschwerpunkt vermittelt insbesondere die Kompetenz des analytischen Zugangs zur Lösung umwelt- und ressourcenökonomischer Fragen und das Denken in gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen.
Die Lern- und Ausbildungsziele der USW-Studien werden innerhalb dieses Fachschwerpunktes erweitert um die Vermittlung von:
- volkswirtschaftlichem Orientierungswissen
- methodischen Kompetenzen: analytische Fähigkeiten (z.B. der Abstraktion und Deduktion) und synthetische Fähigkeiten (z.B. der Urteilsfähigkeit).
Die vermittelten „spezifischen ökonomischen“ Kompetenzen umfassen die Fähigkeiten:
- sich Zugang zu wissenschaftlich relevanten ökonomischen Informationen zu verschaffen (z.B. Zugang zu publizierten Forschungsergebnissen und zu ökonomischen Daten),
- Vertrautheit mit ökonomischen Theorien nachzuweisen (z.B. Strukturierung einer aktuellen wirtschaftspolitischen Debatte),
- Identifikation ökonomischer Begriffe, Prinzipien und Theorien (wie sie z.B. der Qualitätspresse zugrunde liegen)
- erworbene Kenntnisse zur Analyse eines ökonomischen Problems heranzuziehen.
Ein besonderer Fokus liegt dabei in der nachhaltigen Entwicklung und ihren Analyse- und Politikbereichen, wie der Umwelt-, Ressourcen-, Energie-, Verkehrs- und Klimaökonomik und -politik. Die angesprochenen Problemfelder beinhalten den ökonomischen Umgang mit physisch knappen Ressourcen, die Internalisierung externer Kosten, den Klimaschutz sowie den Umgang mit für die Umwelt kritischen Sektoren (in der Produktion, im Dienstleistungsbereich und im Konsum).
Das Verwendungsprofil orientiert sich zunächst an jenem der Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Volkswirtschaft, wobei USW-Volkswirtinnen und -Volkswirte durch ihre interdisziplinäre und systemwissenschaftliche Ausbildung zusätzlich in der Lage sind, in den Bereichen umweltbezogene Lehre und Forschung, Politikberatung mit Umweltrelevanz, Betreuung und Beratung von Umweltschutzeinrichtungen, Projektmanagement bei Umweltverträglichkeitsprüfungen und äquivalent gelagerten Aufgabenbereichen tätig zu werden.
Magisterstudium Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Volkswirtschaft
Das sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Magisterstudium mit diesem Fachschwerpunkt baut auf dem Bakkalaureatsstudium mit gleichem Fachschwerpunkt auf. Im Hinblick auf die Beschäftigungsbefähigung gelten damit auch hier zunächst die dort genannten Charakteristiken. Das sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Magisterstudium Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Volkswirtschaft liefert über das Bakkalaureatsstudium hinaus einerseits eine vertiefte und vor allem
forschungsorientierte Ausbildung im volkswirtschaftlichen Bereich und andererseits die Voraussetzung für die wissenschaftliche Bearbeitung umwelt- und Ressourcenökonomischer interdisziplinärer Problemstellungen. Durch die Auswahl der gebundenen Wahlfächer ist eine Vertiefung oder weitere Spezialisierung in
fachfremden Gebieten möglich. Einen wesentlichen Schwerpunkt des Studiums bildet die Magisterarbeit, die einen eigenständigen fächerübergreifenden wissenschaftlichen Beitrag zu einer aktuellen Fragestellung liefern soll.
Typische Berufsfelder sind zunächst jene der Absolventinnen und Absolventen des fachspezifischen Magisterstudiums Volkswirtschaft, wobei USW-Volkswirtinnen und - Volkswirte durch ihre interdisziplinäre und systemwissenschaftliche Ausbildung zusätzlich in der Lage sind, in den Bereichen umweltbezogene Lehre und Forschung, Politikberatung mit Umweltrelevanz, Betreuung und Beratung von Umweltschutzeinrichtungen, Leitung des Projektmanagements bei Umweltverträglichkeitsprüfungen und äquivalent gelagerten forschungsorientierten Aufgabenbereichen insbesondere auch in Führungsfunktionen tätig zu werden.





Umweltsystemwissenschaften
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