Zentrale Vorgabe für dieses Studium ist die Teamfähigkeit und die interdisziplinäre Ausbildung der Absolventinnen und Absolventen.
Daher umfasst die Grundstruktur:
- Das Fachstudium des gewählten Schwerpunktes
- Die Ausweitung auf andere Fachbereiche durch Gebundene Wahlfächer
- Die Vernetzung der Disziplinen in fächerübergreifenden und problemorientierten Praktika
- Grundlagen aus dem Bereich Systemwissenschaften, Mathematik und Statistik
- Freie Wahlfächer
Fachstudium im Schwerpunkt
Die zu belegenden Fächer des Schwerpunktes decken sich zu einem Großteil mit jenen des jeweils zugrunde liegenden Fachstudiums und bilden den stundenmäßig weitaus größten Anteil - sowohl in den Bachelor - als auch in den Magisterstudien. Dadurch wird gewährleistet, dass Absolventinnen und Absolventen selbstverständlich auch in ihrer Disziplin anerkannte Fachleute sind. Derzeit können die Fachschwerpunkte Betriebswirtschaftslehre (BWL), Chemie, Geographie, Physik oder Volkswirtschaftslehre (VWL) gewählt werden.
Eine Ausweitung auf andere Fachbereiche durch Gebundene Wahlfächer
In den Bachelor- bzw. Magisterstudien müssen Gebundene Wahlfächer aus anderen Wissenschaftsgebieten gewählt werden. Sie dienen der Vermittlung von Kenntnissen aus anderen umweltrelevanten Disziplinen (neben dem gewählten Fachschwerpunkt). In der Regel bestehen die einzelnen Fächerbündel aus Veranstaltungen, die Basiswissen vermitteln, und aus weiterführenden bzw. vertiefenden Lehrveranstaltungen. Im Bachelorstudium sollten, da keine Vorkenntnisse vorliegen, Basislehrveranstaltungen gewählt werden. Im aufbauenden Magisterstudium kann hingegen optional entschieden werden, ob man Gebundene Wahlfächer herausgreift, die im Bachelorstudium nicht gewählt wurden (dadurch wird eine sehr breite umweltwissenschaftliche Ausbildung erreicht), oder ob man das bereits erworbene Wissen vertieft. Die Gebunden Wahlfächer ermöglichen in einem erheblichen Ausmaß eine individuelle Gestaltung des Studiums.
Interdisziplinäre Praktika
Interdisziplinäre Praktika („IPs" - Lehrveranstaltungstyp AG), die nicht „nur" verpflichtende Lehrveranstaltung sind, sollen das gesamte Wissen des Studiums darstellen. In diesen Praktika, die durch eigenes Engagement der Studierenden organisiert werden, soll die Möglichkeit zur Umsetzung des erworbenen Wissens gewährleistet werden. In Gruppenarbeit wird eine konkrete, meist umweltbezogene Problemstellung behandelt und an einer Lösung gearbeitet. Außerdem soll die Fähigkeit zur interdisziplinären Teamarbeit geschult werden, da sich im USW-Studium fünf verschiedene Fachschwerpunkte vereinen. Somit sind USW-Studierende einerseits mit Aufgaben konfrontiert, mit denen Studierende des jeweiligen Fachschwerpunkts kaum in Berührung kommen, andererseits entwickeln sich dadurch zahlreiche neue Möglichkeiten.
Grundlagen aus Systemwissenschaften, Mathematik und Statistik
Die Systemwissenschaften stellen die wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen und methodischen Grundlagen für Analysen komplexer Entscheidungen zur Verfügung. Sie untersucht die Zusammenhänge und Wechselwirkungen in Systemen, um zu einem besseren Verständnis von deren Verhalten zu gelangen. Das beinhaltet die Entwicklung verschiedenartiger Modelle mit Aspekten der Wirklichkeit. Um mit Modellen arbeiten zu können, müssen formal-wissenschaftliche Grundlagen bekannt sein. Daher sind Mathematik, Statistik und Systemwissenschaften verpflichtend vorgeschrieben.
Freie Wahlfächer
Freie Wahlfächer ermöglichen eine Vertiefung der Materie des Fachschwerpunktes, der Gebundenen Wahlfächer oder der Systemwissenschaften, können aber auch völlig neue Wissenschaftsgebiete eröffnen. Sie sind uneingeschränkt wählbar.
Bachelorarbeiten
Im Bachelorstudium der Umweltsystemwissenschaften sind von den Studierenden zwei Bachelorarbeiten zu verfassen, die begleitend zu speziellen Lehrveranstaltungen erarbeitet werden. Genaue Infos sind im Curriculum zu finden.
Magisterstudium
Sowohl das naturwissenschaftliche als auch das sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Studium Umweltsystemwissenschaften gliedert sich in ein sechssemestriges Bachelorstudium und ein darauf aufbauendes viersemestriges Magisterstudium.
Der Studienplan für das Magisterstudium kann hier heruntergeladen werden. Gedruckte Exemplare werden im URBI-Zimmer der ÖH (Schubertstraße 6a, Erdgeschoss) aufgelegt.
Studiendauer und Akademischer Grad
Den Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Umweltsystemwissenschaften wird der akademischen Grad „Bachelor of Science" („BSc") verliehen.





Umweltsystemwissenschaften
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